Geschichte

   Das Haus, ist so um das Jahr 1875 erbaut worden. Es gibt Geschichten um einen Brand, dem das alte, wohl auf den gleichen Fundamenten stehende Haus zu Opfer gefallen ist. Es trägt den Hausnamen „Dölle“, wohl nach irgendeinem seiner altvorderen Bewohner.
   In den dreißiger Jahren des 20sten Jahrhunderts war der Hof im Besitz der Familie Seibert. Einer von den Seiberts war ein engagierter Nazi. Die erbende Tochter hat nach einer Kriegsheirat ihren Mann verloren und eine Tochter bekommen. Nach dem Krieg bewohnten vier irgendwie miteinander verwandte Menschen das Gehöft - die besagte Kriegswitwe mit ihrer Tochter und zwei ihrer Geschwister oder Cousinschaft. Als sie älter wurden, wurde ein ellenlanger Vertrag geschlossen - die Tochter wurde zur Alleinerbin - die alten Leute bekamen Einsitz und Pflege. Nach dem Tod vom letzten Onkel verkaufte die Hannelore den Hof.
   Es war im Herbst des Jahres 19985 - ich (Ani) kaufte den Hof und begann mit der Selbstversorgung. Wir waren zu zweit mit einem Kind, dann kamm das zweite... die Pioniertarbeit war hart und umfangreich. Die erste Familie zerbrach, es bildete sich die erste Gemeinschaft, diese zerbrach, es kam die zweite Familie, die zerbrach ebenfalls, danach kamen und gingen noch zwei weitere gemeinschaftsähnliche Strukturen... dann hatte ich die Schnauze voll und lebte ein paar Jahre alleine...
   Ich habe viel errichtet, erschaffen und aufgebaut - eine Riesenmenge an Erfahrungen gemacht und sehr viel gelernt.
   Im jahre 20000 erklärte ich Eschenquell zum offenem haus.