Umweltbewußtsein, Selbstversorgung
Wir leben in einer Zeit, in der die ökologische Vielfalt als Gesicht der Gaia massivst der profitorientierten Nützlichkeitseinheitsfratze gewichen ist.
In dieser Zeit ist es wichtig Zeichen zu setzen. Die wahrhaftigsten Zeichen setzen wir mit unseren Leben.
Wir versuchen die aus unserer Lebensführung ausgehende Umweltzerstörung in dem uns möglichen Ramen zu minimieren.
Wir haben keine Berührungsängste mit der modernen Technik. Wir haben Netzstrom, mit dem wir Unterhaltungselektronik, Computer, Lichtquellen, Haushaltsmaschienen, Werkzeuge und Maschienen betreiben. Wir fahren geschäftlich verbrennungsangetriebene Kraftfahrzeuge, doch private Autofahrten haben wir drastisch reduziert. Mit Gas kochen wir.
Das Haus heizen wir mit Holz (ca. 12m³/jahr). Die Bude ist sehr gut isoliert und wir tragen auch Pulover und Wollsocken im Winter.
Den grössten Teil des Jahres benutzen wir ein draussen stehendes Kompostklo.
Daß wir vollbio wirtschaften, versteht sich doch von selbst!
Grosse Teile unseres Geländes lassen wir frei wachsen, doch haben wir auch relativ gemähten Liegerasen und intensive Gemüse- und Kräuterproduktion incl. Pflanzenanzucht auf ca. 600m², 40m² Unterglasflächen sowie eine extensive Beerenobstanlage auf ca. 500m².
Wir betreiben umfangreiche Kompostwirtschaft und setzen Dungjauchen ein. Imkerei mit unterschiedlichen Völkerzahlen (unter 15) sowie eine kleine Kammerunschaafsherde stellen die tierische Aktivitäten dar.
Wir betreiben umfangreiche hauswirtschaftliche Vorratshaltung - einsäuern, einfrieren und trocknen.
Selbstversorgung ist nicht nur Mittel zum Zweck des politisch korrekten gesunden Sattwerden und Betätigung an der frischen Luft - sie ist eine tief befriedigende Verbindung mit ursprünglichen Kräften. Die Erschaffung eines lebendigen Bodens, das Säen und Pflanzen, Pflegen der Gewächse, deren Ernte, kunstvolle Zubereitung und lustvoller Verzehr, sowie Ausscheidung auf der Komposttoilette stellen einen Kreis dar, dessen umfassende Kraft nix zu wünschen übrig lässt.